ROF Magazine

Fantasy, Games & Lifestyle

Handhelds

Was früher “Telespiel” genannt wurde, ist heute ein Handheld. Eine neue Epoche begann 1991 mit dem Nintendo Gameboy, der mit einem kleinen schwar/weiß Bildschirm und glucksigem Sound ordentlich Stimmung machte, und sogar über die Hauptzielgruppe der Kinder und Jugendlichen hinaus sehr erfolgreich war. Mit dem Sega Gamegear flitzte “Sonic the Hedgehog” dann sogar in Farbe über den LCD.

Seit dem Erscheinen von Apples iPod touch (und der iPhone OS – Plattform insgesamt) sinkt der Marktanteil der klassischen Handheld-Konsolen allerdings zunehmend. Anfangs wurde der iPod touch wegen der fehlenden Tastatur und dem fehlendem Steuerkreuz belächelt. Zum Erstaunen der Platzhirschen Nintendo, Sony und Sega setzte sich der iPod jedoch vor allem wegen der günstigen Kaufpreise der Spiele durch. Viele Spiele können direkt über das Gerät kostenfrei oder für meist 2-5 Euro aus dem Internet geladen und sofort losgespielt werden. Eine Sony PSP oder das Nintendo DS benötigt Spielmodule, die erst umständlich und teuer bestellt oder im Ladengeschäft gekauft werden müssen.

Jedoch ist anzunehmen, dass die klassischen Spielkonsolenhersteller diese Eigenschaften schnell kopieren und in eigene Konzepte umsetzen werden. Dies war z.B. beim iPhone zu beobachten, als immer mehr Mobiltelefone mit einem großen Touchscreen auf den Markt kamen, die jedoch das damit verbundene durchgängige Konzept aufgrund von Patentschutz nicht mit übernehmen konnten. Schwieriger abzukupfern ist jedoch der Appstore, in dem mittlerweile tausende von Spielen angeboten werden. Diesen Vorsprung werden die klassischen Konsolenhersteller wie Nintendo wohl kaum in den nächsten Jahren aufholen können, zumindest sind keine Ansätze dazu erkennbar.

Antwort hinterlassen


4 × sechs =