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Wie die Filmkultur die Mode beeinflusst

Sie laufen in den Kinos der ganzen Welt und prägen die Kultur vor allem der Jugendlichen. Sie behandeln Themen, mit denen sich die meisten Menschen identifizieren können, und sie bringen zum Lachen, zum Zittern vor Spannung und manchmal auch zum Weinen.

Kultfilme erhalten ihre besondere Wirkung aber nicht nur durch ihre Handlung und gute Schauspieler.

Die Mode, die die Protagonisten tragen, prägt die Stimmung eines Filmes und dessen Stil entscheidend mit – und damit auch den Einfluss auf die Zuschauer.

Viele lassen sich durch Filme beeinflussen und wollen so aussehen wie die Stars

Was Ikonen ausmacht

Jeder kennt das Bild von Audrey Hepburn, in dem sie mit einer verlängerten Zigarette, einem dicken Eyelinerstrich und einer klassischen Hochsteckfrisur vor der Kamera posiert. Sie trägt dazu ein schwarzes Etui-Kleid und pompösen Schmuck.

Das ist die „Kunstfigur“ Audrey Hepburn, die in den sechziger Jahren als Schauspielerin berühmt wurde und bis heute eine Stilikone für viele Frauen darstellt. Das ist die Frau, die mit dem immer wiederkehrenden kosmetischen Trend „Eyeliner“ verbunden wird.

Im einundzwanzigsten Jahrhundert haben sich Schauspielerinnen, Filminhalt und Mode verändert. Trotzdem haben sie modetechnisch immer noch eine richtungsweisende Wirkung.

In „Sex and the City“ geht es um Männer, Freundschaft, Liebe und natürlich Mode. Sarah Jessica Parker als „Carrie Bradshaw“ trägt ausschließlich hohe Schuhe und verkörpert einen ganz besonderen „urban chic“. Auch die Kleider, die sie privat trägt – egal ob zur Gala, zum Sport oder zum Shoppen – werden von Modemagazinen zum Nachstylen abgedruckt.

Richtige Stilikonen verleihen eben auch ihrer Arbeitskleidung und ganz normalen, alltäglichen Outfits einen besonderen Charme.

Das gleiche Prinzip gilt für die Darstellerinnen aus der Serie „Desperate Housewives“, die als Hausfrauen alle einen ganz unterschiedlichen Look, passend zu ihrem Charakter, verkörpern. Die eine als luxuriöse Verführerin, die andere elegant und klassisch – aber auch in Arbeitskleidung immer alles andere als langweilig.

Der Bezug zwischen Filminhalt und Modestil

Alles, was neu und hip wirkt, ist auf eine gewisse Weise frech und selbstsicher. Das gilt auch für Filme und die Mode, die darin getragen wird. Die Frauen sind selbstbewusst und haben eine ganz eigene, besondere Persönlichkeit, die Raum bietet, um sich mit ihr zu identifizieren. Sie sind auf ihre Weise schön und machen das, was sie tragen, automatisch zur Mode – vor allem weil ihr persönliches Empfinden von Ästhetik und modischen Kombinationen sich in ihrem Filmcharakter widerspiegelt.

Um den Lebensstil einer Generation wirklich zu prägen, bedarf es also mehr als lediglich eines hübschen Kleides. Das, was den Einfluss von Filmen auf Mode ausmacht, ist vor allem die Besonderheit der Schauspieler und deren lebensfrohe, frische und freche Ausstrahlung.

Und im Grunde ist es ja auch genau das, was einen wirklich schönen, modisch gekleideten Menschen im wahren Leben ausmacht.

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