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It’s all about love – der Film

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Anno 2021 in New York. Die Welt hat ihren Lauf genommen, Menschen fallen einfach tot um und keinen kümmert es wirklich. Schnee im Sommer scheint ebenso eine Selbstverständlichkeit zu sein. Mitten in diesem abstrusen Geschehen macht sich John (Joaquin Phoenix) ein polnischer Literaturprofessor auf den Weg nach Calgary zu einem Vortrag. Er verbindet seine Reise mit einer Verabredung auf einem der Airports New Yorks, um von seiner ehemals geliebten Eisprinzessin Elena (Claire Danes) die Unterschrift unter die Scheidungspapiere zu erlangen.

Doch mysteriöse Dinge lassen ihn aufhorchen, anstatt seiner Ehefrau tauchen zwei Herren ihres Managements auf. Er stellt fest, dass irgendetwas nicht stimmt und entscheidet sich, seiner noch Ehefrau zur Seite zu stehen, nachdem sie um seine Hilfe fleht. Er flieht mit ihr nach Brooklyn. Eine Mischung aus Krimi, Liebesfilm, Endzeitthriller, Katastrophenfilm und Science-Fiction verleitet den Zuschauer zu verschiedenster Betrachtungsweise. Eine Welt in der Gefühlskälte vorherrscht, Katastrophen an der Tagesordnung sind, und dennoch entfacht die Chemie zweier Menschen, die sich eigentlich aufgeben wollten aufs Neue. Und eben diese Geschichte trotzt der vielen merkwürdigen Ereignisse und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise, die zum Nachdenken und Mitfiebern verführt.

Eine geheimnisvolle Atmosphäre, Spannung pur und eine abstruse Welt beschreibt der Drehbuchautor Thomas Vinterberg in seinem Film It´s All About Love, gemeinsam mit Mogens Rukow – der Vinterbergs Professor an der Filmhochschule war.

Die Laufzeit des Filmes, der 2002 in Schweden Premiere hatte, beträgt 103 Minuten und ist freigegeben ab 12 Jahre.

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https://youtu.be/4mPWK8Cf10U

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Liebe und Reisen

Liebe, Spannung, Abenteuer – all dies sind Attribute des Filmes It’s all about love. Neben einer Vielschichtigkeit an dramaturgischen Momenten begeistert der Film die Zuschauer gerade aufgrund des Realität-Kontrastes. Sieht man sich einen solchen Film an, stellt man sich vollkommen automatisch die Frage, wie real eine solche Historie wirklich ist. Kann das wirklich sein? Sieht 2021 die Welt wirklich so aus? Die Neugierde, was uns in der Zukunft erwartet, lässt uns während der Gegenwart das Leben eher genießen. Ein solcher Film kann dazu motivieren seinen Träumen nachzugehen, die man bis dato möglicherweise vor sich hergeschoben hat. Gerade wenn es um das Reisen geht, findet man oft Ausreden einer solchen Entspannung nicht nachgehen zu können. Der schnelllebige Alltag erzwingt praktisch das Gefühl, dass wir uns nicht entspannen dürfen. Das Gefühl der Unabdingbarkeit und der damit verbundenen Verantwortung vermindert Spontanität und lässt das Leben allmählich langweilig und stressig erscheinen – und genau darauf macht It’s all about Love aufmerksam.

Aus Liebe entscheidet sich der Protagonist John alias Joaquin Phoenix dafür seiner Frau zu helfen. Er flieht mit ihr in eine andere Stadt und verwirft seine eigenen Pläne – wie viele Menschen könnten das heutzutage ohne ein schlechtes Gewissen ihrem eigenen Leben gegenüber ebenfalls machen? Zugegeben, dass eine solche Situation nicht häufig vorkommt ist wahrscheinlich. Aber es geht prinzipiell um die Detailfrage: ist man bereit einer Liebe wegen sein eigenes, bodenständiges Leben zu riskieren? Diese Detailfrage lässt sich im Hinblick auf den regulären Alltag von jedem individuell beantworten.

Während die meisten beispielsweise von einem traumhaften Urlaub träumen, gibt es im Vergleich dazu nur wenige, die einen solchen auch buchen. Entweder es fehlen die finanziellen Mittel oder es fehlt die Zeit, weswegen es beim Träumen bleibt. Der Drehbuchautor Thomas Vinterberg hat es geschafft, dass man sich wegen It’s all about Love darüber im Klaren ist, dass man nur glücklich sein kann im Leben, wenn man Risiken eingeht und Zeit investiert. Solche Kreuzfahrten können eine Beziehung stabilisieren, Trennungen können möglicherweise sogar verhindert werden. Wenn man bereit ist den eigenen Egoismus zu verdrängen und ein einziges Mal seiner Intuition und seinem Gefühl nachzugehen, wird man schnell merken, dass man mehr davon profitiert, als von einem vollauf ausgelasteten Arbeitstag.

Die besondere Weltansicht des Filmes, ist mittlerweile nicht so illusioniert wie noch vor einigen Jahren – es könnte möglicherweise eine Zukunft der Welt sein. Sollte dies wirklich so eintreffen, ist es wichtig sich auf das Wesentliche zurück zu besinnen, das Glück und Zufriedenheit schon fast garantiert: die Liebe.

Liebe und Gesundheit

It’s all about love aus dem Jahre 2002 ist aufgrund der Filmintensität mit welcher die Zuschauer, die spannende Liebesgeschichte verfolgen, besonders eindrucksvoll. Eine Welt, die sonderbarer nicht sein könnte, und Umstände die in der Realität kaum vorstellbar sind. Aufgrund der dennoch bestehenden Romantik, fiebern die weiblichen Zuschauer besonders mit der Protagonistin Elena alias Clare Danes mit. Ihre unglaubliche Schönheit im Film und ihre Anmut auf dem Eis in ihrer Funktion als Eisprinzessin, sprechen die Bedürfnisse einer jeden Frau an. Wunderschön und im Mittelpunkt der Geschichte – das ist es, was Frauen in der modernen Welt auf verschiedene Art und Weise zu realisieren versuchen.

Gerade Frauen nehmen das Thema Gesundheit sehr ernst – biologische Lebensmittel, eine ausgewogenen Ernährung, Sport – aber gerade in diesem Film wird deutlich, dass all das irrelevant ist. Irrelevant im Vergleich zu den vorherrschenden Dogmen. Menschen sterben und niemand sorgt sich wirklich über die bestehenden Zustände. Das Desinteresse am Anderen ist noch überspitzer dargestellt, als es beispielsweise in Großstädten vorherrscht. Gesundheit ist für jeden einzelnen im Rahmen des Egoismus wichtig, aber die Gesundheit der anderen interessiert nicht. Umso spezieller ist der Zusammenhalt der ehemals Liebendenen John und Elena. Fügt man nun die einzelnen Puzzleteile Gesundheit, Liebe und Egoismus zusammen, eröffnet sich einem die Botschaft des Filmes. Wenn man wirklich liebt, verzichtet man auf egoistische Handlungen und sorgt sich um die Gesundheit des Partners. Der Autor des Drehbuches zeigt metaphorisch sogar, was passiert wenn die Liebe fehlt. Ganz gleich ob es sich um die gesellschaftliche Liebe oder die private Liebe handelt – es wird kühl. So ist beispielsweise das dauerhafte Sinken der Temperaturen in der Realität unmöglich. Im Film jedoch wird der Schnee im Sommer als Natürlichkeit dargestellt, welche nun parallel zum vorherrschenden zwischenmenschlichen Desinteresse gedeutet werden kann.

Bedenkt man, wie verschwenderisch man heutzutage mit seiner Zeit umgeht und wie viel Kraft und finanzielle Mittel in Dinge investiert wird, die nur oberflächlichen Attributen gut tun, beginnt man mit dem Zweifeln. Im Film werden bestehende Umstände teilweise hinterfragt und teilweise geduldet. Auch in der modernen Welt wird dieses Prinzip genutzt. Beautyreisen sind für die moderne Frau eine natürliche Urlaubsalternative – man will entspannen und die Freunde, Verwandte und Kollegen zu Hause nach der Rückkehr mit einem guten Aussehen und tollen Bildern der Reisen beeindrucken.

Ach ja: Liebe geht durch den Magen, heißt ein bekanntes Sprichwort und so kommt es nicht von ungefähr, dass Liebe und Gesundheit zusammengehören. Natürliche Fatburner sind Bestandteil einer gesunden Ernährung; sie helfen beim Fettabbau wie zum Beispiel Äpfel, die Pektin enthalten, oder Chicorée, der nahezu überhaupt keine Kalorien enthält und die Verdauung anregt. Als Gemüse sammelt Brokkoli die meisten Pluspunkte, gefolgt von Lauch mit Ballaststoffen und Kalzium; Letzteres hilft beim Abnehmen, was zur viel gehörten Aussage führt: Liebe macht schön.

Wie man also deutlich erkennt, hat Oberflächlichkeit heutzutage einen extremen Stellenwert – den Protagonisten im Film fehlt dafür die nötige Zeit. Sie lieben sich aufgrund einer inneren Verbundenheit und ihres Zusammenhaltes. Und das obschon sie sich schon zu einem früheren Zeitpunkt entfremdet haben. Die thematische Abhandlung des Filmes regt stückweise dazu an, dass man nochmal sorgfältig über die zwischenmenschlichen Verluste der Vergangenheit nachdenkt. Sind ehemalige Beziehungen am Desinteresse gescheitert? Oder aufgrund der Schwerpunktverlagerung hin zur Oberflächlichkeit?

Thomas Vinterberg und Mogens Rukov haben es ermöglicht mit einer scheinbar surrealen Weltanschauung die Vorstellung der Realität zu beeinflussen. Und selbst wenn nur die eigenen Wertevorstellungen kurzzeitig hinterfragt werden, hat der Film möglicherweise eines seiner Ziele erreicht.

Liebe und Urlaub

Eine verloren geglaubte Ehe, die nun endlich geschieden werden soll, und schlussendlich doch wieder zu einer Liebe zusammenwächst – das ist nicht nur im Jahre 2021 möglich, sondern war schon in der Vergangenheit eine Option. Aktuell zeigen die Statistiken zwar deutlich, dass sich gegenwärtig mehr Paare scheiden lassen, aber die große Frage nach dem Warum bleibt meistens offen. Ist es der schnelllebige Alltag? Sind es die Entwicklungsmöglichkeiten für Frauen? Ganz gleich welcher Grund für eine Entfremdung in der Ehe verantwortlich ist – sind beide Parteien an einem neuen Anfang interessiert, kann das auch gelingen. Das Geheimrezept dafür wird im Film It’s all about love bewusst übertrieben dargestellt. Es sind sonderbare Umstände in einer schwer vorstellbaren Welt, die jene Protagonisten überstehen müssen. John und Elena zeigen mit ihrer Geschichte, welches Mittel ideal für eine solche Zusammenführung geeignet ist: Zeit. Mit Zeit, Geduld und Sorge um den anderen lassen sich auch scheinbar ehemalige Liebende wieder zusammen bringen. Die Umstände des Filmes sind zwar nicht auf die reale Welt zu projizieren, aber im übertragenen Sinne kann man ihre Geschichte dennoch umsetzen.

Wintersport Urlaub ist die beste Möglichkeit fern ab von Sorgen, Stress und Probleme in Ruhe gemeinsam Zeit zu verbringen und man tut dadurch sogar noch was für die Gesundheit. Man genießt Zweisamkeit, erlebt Neues und führt womöglich intensive Gespräche über das Leben, über eigene Bedürfnisse und über die Entwicklung der Beziehung. Selbst wenn die finanziellen Mittel nicht ausreichend sind um wochenlang in solche Liebes-Ferien zu flüchten, genügt eine bescheidenere Umsetzung. Es ist nicht von Bedeutung, ob man Billigflieger für einen Kurztrip nach Paris, das Auto für ein Picknick im Wald oder das Schiff für eine Kreuzfahrt bucht – es geht einzig und allein um den Gedanken, der dahinter steht. Erst nach einem solchen Versuch intensiv den früheren Gemeinsamkeiten nachzugehen, kann man wirklich bestimmen, in wie weit die Beziehung verloren ist. It’s all about love, und das nicht nur im Film sondern auch in der Realität; Wir lieben, leiden und hoffen – nur diese grundlegenden Eigenschaften von sozialen Gruppierung werden durch Probleme manipuliert und beeinflusst. Während im Jahre 2021 in New York die Menschen auf den Straßen sterben, verlieren wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Bezug zu menschlicher Nähe.

Die Entwicklung bis zu jenem Zustand, der im Film metaphorisch genutzt wird, ist nicht wirklich weit weg. Auch heutzutage übermannt der Egoismus die klassischen Traditionen und kulturellen Eigenschaften. Nicht nur der amerikanische Film vereinheitlicht Science-Fiction, Krimi und Romanze, sondern auch das reale Leben beherbergt diese Attribute. Und jeder Einzelne bestreitet tagtäglich sein individuelles Abenteuer mit all diesen Kombinationen. Das Besonders an It’s all about love ist, dass der zentrale Mittelpunkt der Gesellschaften angesprochen wird. Auf eine besondere Weise ermöglichten die Produzenten im Jahr 2002 einen Film, der individuell interpretierbar und dennoch hinsichtlich seiner Wirkung bei jedem gleich ist – Man überdenkt sein eigenes Leben und stellt die persönlichen Dogmen in Frage.

Lebenspartner in einer Beziehung

Lebenspartner in einer Beziehung haben in früheren Zeiten eine andere Stellung in der Gesellschaft eingenommen, als in der heutigen Zeit. Der Wandel des gesellschaftlichen Status der Menschen, die als Lebenspartner in einer Beziehung leben, hat sich ganz besonders in den letzten Jahrzehnten vollzogen. Im Zuge einer allgemeinen Liberalisierung der Gesellschaftsnormen und -strukturen, konnte auch in dieser Hinsicht die Tendenz zur Veränderung nicht aufgehalten werden.

Unverheiratete Lebenspartner in einer Beziehung, die einer Ehe ja ähnlich ist, hat es zu allen Zeiten gegeben. Allerdings wurde diese Art der Lebens- und Beziehungsgestaltung eher im Verborgenen gelebt, von der Gesellschaft als vom Grundsatz her nicht akzeptabel behandelt. Der Status der Frau war dabei in der Regel äußerst fragwürdig und sie wurde höchstens toleriert, in keinem Fall aber als würdevoll angesehen. Durch den vehementen Einsatz der Frauenrechtlerinnen hat sich die Stellung der Frau in der Gesellschaft derart gewandelt, dass das auch nicht ohne Folge für Lebenspartner in einer Beziehung bleiben konnte. Heute fragt die Gesellschaft nicht mehr danach, ob die Lebenspartner mit oder ohne Trauschein in einer Beziehung leben.

Die Liberalisierung innerhalb der Gesellschaft in Deutschland akzeptiert mittlerweile auch gleichgeschlechtliche Lebenspartner in einer Beziehung wie Eheleute. Dem wird inzwischen sogar in der Rechtsprechung Rechnung getragen. Lebenspartner in einer Beziehung, ob heterosexuell oder gleichgeschlechtlich, werden ähnlich behandelt wie Menschen, die sich für eine traditionelle Ehe entschieden haben.

Liebe und Horoskope: Ist etwas Wahres dran?

Horoskope behaupten, ihrem Leser die nahe Zukunft vorhersagen zu können. Sie sind nach den Tierkreiszeichen geordnet und geben Tipps zu Themen wie Liebe, Beruf und Familie. Viele Menschen glauben daran, manche lesen ihr Horoskop nur aus dem Augenwinkel – doch was ist an Horoskopen wahr und woran liegt das?

Horoskope: sind sie wahr? Mit Horoskopen und dem Tierkreiszeichen einer Person verhält es sich ähnlich: Beide besitzen einen gewissen Wahrheitswert. Gelegentlich passiert es, dass eine Vorhersage des Horoskops genau so oder so ähnlich eintritt. Und auch die Eigenschaften, die das Sternzeichen dem Menschen zuschreibt, stimmen manchmal mit dem Charakter überein.

Warum ist etwas Wahres dran an Horoskopen?

Der Text eines Horoskops ist allgemein gehalten. Er beschreibt in undeutlicher Sprache einen Sachverhalt, der eintreten soll – Glück im Spiel, Kennenlernen eines möglichen neuen Partners, ein Unglück oder Gefahr in der Familie. Ob der Leser an Horoskope glaubt, wirkt sich nur wenig auf den Wahrheitsgehalt aus. Den Text des Horoskops behält jeder Mensch jedoch im Hinterkopf und es tritt ein Zustand ein, den die Psychologie als „self-fulfilling prohpecy“ bezeichnet, als selbsterfüllende Prophezeiung also. Sagt das Partnerhoroskop beispielsweise einem Leser, dass er einen neuen Partner kennen lernen wird, geht dieser – ob er daran glaubt oder nicht – unbewusst mit offeneren Augen durch die Welt des anderen Geschlechts und reagiert feinfühliger auf Annäherungsversuche.

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