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Dexter: Die Begegnung von zwei Serienkillern – Teil 1

Wir waren gerade im Haus von Joe Driscoll. Meinem biologischen Vater. Ich bin noch immer etwas verwirrt. Denn ständig erinnere ich mich an weitere Details aus meiner Kindheit. Ich weiß jetzt, dass Harry mich angelogen hat. Das macht mir auch nichts aus. Aber was mich nicht loslässt, ist die Frage warum er mich und meine Schwester angelogen hat. Was hatte er für einen Grund? Doch noch viel schlimmer ist, dass ich jetzt nie erfahren werde, ob Joe tatsächlich an Herzschwäche gestorben ist. Ich war mir sicher, dass das nicht der Fall sein kann. Wäre ich nur früher ins Leichenschauhaus eingebrochen. Ich bin mir sicher, dass ich ein kleines Einstichloch einer Nadel gefunden hätte. Zu gern hätte ich gewusst wer ihn umbringen wollte und warum. Dieser Gedanke wird mich wohl noch lange verfolgen. Aber egal. Jetzt will ich einfach nur hier weg.

Der Elektriker

Debra und ihr toller neuer Freund Rudy, genau wurde ich aus ihm noch nicht schlau, sitzen schon im Auto. Der Müll ist entsorgt und das Haus ist zum Verkauf freigegeben. Ich wollte gerade ins Auto steigen da brüllte schon wieder die Alte Dame von nebenan zu mir rüber. Im gleichen Moment gab Rudy Gas. „Sie kennen den Elektriker, der meinen Fernseher reparieren wollte?“, fragte die Dame. „Nein, wie kommen sie darauf?“, oh mann die Alte ist aber durch den Wind. „Können Sie ihn nicht zurückholen? Ich wollte ihn gerade fragen ob er sich meinen alten Apparat noch mal ansehen könnte.“, wie wild fuchtelt die Frau mit ihrem Stock in der Gegen herum. „Ja aber wen meinen Sie denn?“, ich will hier weg. „Ja den netten Mann, der gerade weggefahren ist. Der kam doch aus dem gleichen Haus wie Sie. Also kennen Sie ihn doch, oder nicht?“, die Alte hatte diesen Satz gerade ausgespuckt da rutschte mir buchstäblich die Kinnlade herunter. Oh mein Gott. Das kann doch fast nicht sein. Rudy hier? Was sollte er hier? „Sind Sie sich ganz sicher? Könnte es nicht jemand gewesen sein, der ähnlich aussieht?“, fragte ich. „Nein, ich bin ganz sicher. Meine Ohren sind nicht mehr die Besten, aber meine Augen haben mich noch nie getäuscht! Bitte sagen Sie ihm er soll meinen Fernseher noch mal kontrollieren.“, ok die Antwort war deutlich. Ohne ein Wort raste ich davon.

Ist Debras neuer Freund ein Mörder?

Kein Zufall

Dieser Zufall wäre zu groß. Erstens ist Rudy Arzt und bräuchte daher kein Nebeneinkommen und zweitens würde es keinen Sinn machen, dass Rudy hier herumläuft. Warum gibt er sich also als Elektriker aus und taucht ausgerechnet im Haus gegenüber meines leiblichen Vaters auf? Er hat Dreck am Stecken. Das ist schon mal klar. Aber das kann kein Zufall sein. Und dann krallt er sich Debra um so zu uns in das Haus zu kommen, in dem der Mann gewohnt hat, den er umgebracht hat? Es muss mehr dahinter stecken.

Debra in Gefahr

Debra! Fiel mir im gleichen Moment ein! Sie ist mit diesem Mann zusammen, der offensichtlich ein Mörder zu sein scheint. Ich muss sie da raus holen. Ihr Handy war natürlich ausgeschaltet. Klar. Und vom Wagen keine Spur.

Unruhig fuhr ich zu Debras Wohnung. Keiner da. Im Krankenhaus war Rudy auch nicht zu finden. Verdammt. Debras Handy war den ganzen Abend ausgeschaltet. Als sie am nächsten Tag nicht zur Arbeit erschien, bekam ich zum ersten Mal im meinem Leben Panik. Ich musste sie finden bevor es zu spät war.

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