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Jack und Renee auf der Flucht – Teil 2

„Jack, wo bin ich? Was ist passiert?“, Renee sprach sehr leise zu mir. „Renee du wurdest von einem Scharfschützen angeschossen und wir sind hier im Krankenhaus von New York.“, teilte ich ihr in einem ruhigen Ton mit. „Aber wer war das? Bin ich in Ordnung?“, Renee sprach immer noch sehr leise. „Ja du wirst wieder. Sie mussten dir zwar eine Niere und einen Teil deiner Leber entfernen, aber du kannst bald wieder ganz normal weiter leben Renee!“, versuchte ich sie zu beruhigen. „Ich fürchte aber, dass wir von hier verschwinden müssen. Denn der Schütze war garantiert ein Russe. Ich denke, dass nicht nur du den Mörder von Samir erkannt hast, sondern auch er dich. Erinnerst du dich an den Sanitäter?“, fragte ich um ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. „Ja, ich weiß wen du meinst. Und du denkst, dass er auf mich geschossen hat?“, fragte Renee. „Entweder er oder irgendein anderer Auftragskiller von den Russen. Ich bin mir sicher, dass sie dich ausschalten wollten um sicher zu gehen, dass du nicht plauderst.“, sagte ich überzeugt.

Wie soll es weitergehen?

„Und was machen wir jetzt Jack?“, fragte Renee etwas lauter. „Wir müssen so schnell wie möglich von hier verschwinden und für eine Weile abtauchen. Sobald sie mitbekommen, dass deine Leiche nicht gefunden wurde, werden sie nach dir suchen. Und ich werde nicht zulassen, dass sie dir etwas tun Renee!“, sagte ich bestimmt.
Renee sank erschöpft in ihr Kissen. Sie sah sehr besorgt aus. „Ich möchte nicht, dass du uns beide in Gefahr bringst. Ich habe unter den Russen verdeckt ermittelt. Ich wusste wie hoch das Risiko ist. Aber du hast noch eine Chance davon zu kommen. Du solltest allein gehen und endlich ein normales Leben bei deiner Tochter verbringen. Ich will nicht den Rest meines Lebens auf der Flucht sein Jack. Ich weiß bereits wie es ist von Tag zu Tag zu leben. das möchte ich nie wieder durchmachen. Lieber sterbe ich.“
Renee fing an zu weinen. „Renee, ich bin mir sicher, dass wir das schaffen können. Ich weiß genau wie man sich unsichtbar macht und es ist für uns beide kein Problem im Ausland neu anzufangen. Ich will endlich das Leben, das uns beiden zu steht. Wir opfern seit Jahren alles was wir haben. Und was ist der Dank? Am Ende sind wir die gejagten und die Regierung tut so als hätte es uns nie gegeben. Das ist nicht fair. Ich habe das bisher nie so gesehen, das weißt du. Ich habe immer für andere gekämpft und unser Land verteidigt. Aber nun bin ich an einem Punkt angekommen wo ich mich entscheiden muss. Bisher hatte ich viel Glück. Aber ich will nicht warten bis es mich verlässt und ich tot bin. Bitte komm mit mir und fang mit mir neu an. Bitte Renee. Ich brauche dich.“ , sagte ich.
Renee dachte sichtlich darüber nach. „Ok du hast Recht. Lass uns verschwinden.“, Renee wirkte entschlossen. „Ich verstehe, dass du das jetzt so siehst. Und ich möchte nie wieder allein sein.“, flüsterte sie. „Wie fühlst du dich? Meinst du wir können sofort los? Umso länger wir warten, desto gefährlicher wird es für uns beide!“, erklärte ich ihr. „Ja ich weiß. Ich werde es aushalten, aber ich brauche Schmerzmittel.“, Renee richtete sich langsam auf.

Nie wieder auf der Flucht

Hat das Verstecken und ständige Fliehen endlich ein Ende?

Nach zwei Tagen hatten wir bereits Europa erreicht. Mit viel Glück, gefälschten Ausweisen und einigen hilfreichen Kontakten gelang es uns nach weiteren drei Tagen in Kambodscha einzureisen. Da uns das Land gefiel und uns hier die Wenigsten vermuteten, blieben wir. „Ich hoffe wir müssen nie wieder fliehen!“, sagte Renee nachdenklich. „Ich werde dich beschützen Renee, versprochen! Ich liebe Dich…“

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